Öffentliche Vorträge zum Pilgern (mit Bildern)

Termine

25.09.2020

Öffentliche Vorträge zum Pilgern (mit Bildern)

PILGERWAHNSINN – Warum der Jakobsweg süchtig macht (ACHTUNG: Termin vom 17.10. vorverlegt)

Beginn:Fr, 25. September 2020 19:00 Uhr
Ende:Fr, 25. September 2020 21:00 Uhr
Details & Anmeldung
Ort
Festhalle Oberdischingen (dort können wir die Corona-Abstände gut einhalten)
Ziegelweg 14

Veranstalter:
Stiftung HausSt. Jakobus, Kapellenberg 58
89610 Oberdischingen, Tel.: 073 05 / 91 95 75
info@haus-st-jakobus.de
Leitung
Julia Kohler, Cursillo-Haus St. Jakobus
Anmerkung

PILGERWAHNSINN – Warum der Jakobsweg süchtig macht


In den vergangenen vier Jahren ist Autor Jörg Steinert insgesamt über 5.000 Kilometer durch In den vergangenen vier Jahren ist Autor Jörg Steinert insgesamt über 5.000 Kilometer durch Spanien, Portugal, Frankreich und Deutschland gepilgert. Manchmal legte er nur 100 Kilometer zurück, andere Male über 1.000 Kilometer.


Während viele Menschen mit DEM JAKOBSWEG den Camino Francés meinen, hat sich Jörg Steinert aufgemacht, verschiedene Jakobswege zu entdecken. Auf einer dieser Reisen wurde er von der Frauenrechtlerin und liberalen Muslimin Seyran Ateş begleitet, die seit mehreren Jahren unter Personenschutz steht und auch auf dem Jakobsweg ein Team LKA-Beamter an ihrer Seite hatte.


Es erwartet Sie eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Buchlesung (inkl. Fotos), an der auch Seyran Ateş teilnimmt.

Bitte beachten Veranstaltungsort: Festhalle,  89610 Oberdischingen, Ziegelweg14

Anmeldung

Keine Anmeldung erforderlich

50 Plätze frei

31.10.2020

Öffentliche Vorträge zum Pilgern (mit Bildern)

Rocciamelone - der höchste Pilgerberg der Alpen - an der Via Francigena

Beginn:Sa, 31. Oktober 2020 19:00 Uhr
Ende:Sa, 31. Oktober 2020 21:30 Uhr
Details & Anmeldung
Ort
Cursillo-HausSt. Jakobus, Kapellenberg 58
89610 Oberdischingen, Tel.: 073 05 / 91 95 75
info@haus-st-jakobus.de
Anmerkung

Vortrag mit Bildern

Der Rocciamelone wurde bereits am 1. September 1358 von Bonifacio Rotario d‘Asti bestiegen, der auf dem Gipfel in einer Felsspalte ein Madonnen-Triptychon deponierte, um sein Gelübde zu erfüllen. Dieses Versprechen hatte er der Gottesmutter gegeben für den Fall, dass er aus türkischer Versklavung frei käme. Seitdem gibt es am 5. August eine jährliche Wallfahrt von Susa auf den Gipfel. Dazu müssen 2800 Höhenmeter überwunden werden.


Das Heiligtum von San Michele thront hoch über dem Eingang zum Susa-Tal in unmittelbarer Nähe von Turin auf dem Monte Pirichiano und gilt als Symbol des Piemonts.


Zur   Geschichte von San Michele wird erzählt, dass zum Zeitpunkt der vorletzten Jahrtausendwende der Bischof von Ravenna auf den Monte Pirichiano stieg, um sich dort in die Hände seines Schöpfers zu begeben. Der Grund war, dass große Teile der Christenheit zu dieser Zeit das Weltende befürchteten. Als jedoch nichts Apokalyptisches geschah, ließ der Bischof auf dem Gipfel ein kleine Kirche bauen, die bald als Sacra di San Michele bekannt wurde.


Der Graf Hugo de Montbassier, ein französischer Adeliger, betätigte sich in den Folgejahren als Finanzier und Auftraggeber einer Klosteranlage, die von Benediktiner-Mönchen bezogen wurde. An der Via Francigena gelegen bot das Kloster Rompilgern Unterkunft und Schutz.


In den ersten Jahrhunderten des neuen Jahrtausends erlebte das Kloster seine Blütezeit als kulturelles und politisches Zentrum. Ab dem 14. Jahrhundert erfolgte eine Phase der Mißwirtschaft, die dazu führte, dass 1622 das Kloster aufgelöst wurde. Ab 1836 wurde das Kloster durch Rosmianer-Mönche neu belebt und restauriert.


Heinz Kleineikenscheidt, Metzingen, möchte in seinem Bilder-Vortrag über eine langsame Annäherung an den Rocciamelone berichten. Von Aosta ausgehend mit Durchquerung der Lanzotäler auf dem GTA, der Grande Traversata delle Alpi und letztlich die Besteigung des Rocciamelone vom Susa-Tal aus.

Anmeldung

Keine Teilnehmerbegrenzung

Zurück