Veranstaltungskalender

Hier finden Sie unser laufendes Angebot an Veranstaltungen nach Monaten und Tagen geordnet, siehe Kalender rechts. Eine Auflistung der Veranstaltungen nach Arten finden Sie unter Veranstaltungsarten.

Veranstaltungen am 09.02.2022

09.02.2022

Spiritueller Filmabend

Beginn:Mi, 09. Februar 2022 19:30 Uhr mit spirituellem Impuls
Ende:Mi, 09. Februar 2022 22:00 Uhr je nach Filmdauer
Details & Anmeldung
Ort
Cursillo-HausSt. Jakobus, Kapellenberg 58
89610 Oberdischingen, Tel.: 073 05 / 91 95 75
info@haus-st-jakobus.de
Leitung
Diakon Ulli Körner, Rißtissen
Anmerkung

Einlass 19 Uhr bis 19:30 Uhr/ Beginn 19:30 Uhr
Vor dem Start des Films:
Einstimmung, thematischer Impuls zum Film durch Diakon Ulli Körner, Rißtissen.
Nach dem Film konzentrierter Austausch: Den Themen des Films nachgehen.
Der Film wird auf Großleinwand gezeigt.
Der Eintritt ist kostenlos, um Spenden wird gebeten.
Corona Regelungen siehe Startseite der Homepage.


Filmtitel: Broken Silence

Im Film „Broken Silence“ von Wolfgang Panzer aus dem Jahr 1995 begegnen wir dem Kartäuser Fried Adelphi, der an die zwei Jahrzehnte in der Abgeschiedenheit eines Schweizer Klosters verbracht hat. Nun aber beauftragt ihn sein Prior, die Besitzerin ihres Klosters ausfindig zu machen, um den nach 100 Jahren auslaufenden Erbpachtvertrag zu verlängern.

Ein Kritiker vom „Cinematograph“ schreibt im Folgejahr über diesen „Low-budget-Film“: „Es wäre ein Leichtes gewesen, sich über die Regeln des Ordensmannes, die dem modernen Europäer anachronistisch und mitunter auch wenig sozial vorkommen müssen, einfach lustig zu machen. Wolfgang Panzer glückt das Unerwartete: Fast hinterrücks beginnt dieser Mönch mitsamt seiner linkischen Unerträglichkeit, seinem tapferen Festhalten an seinen Geboten und Ritualen, mit seiner kindischen Frömmigkeit und seinem staunenden Erwachen in der Welt dem Zuschauer ans Herz zu wachsen. Frieds Irrfahrt wird zu einer Bildungsreise, wie man sie so im Kino noch nie gesehen hat. Broken Silence ist kein frommer und auch kein religiöser Film – er erzählt die Geschichte einer Sozialisation. Viel Zeit und weite Wege braucht der Mönch, um aus seiner Egozentrik herauszufinden. Daß er dabei mitunter eine lächerliche Figur abgibt, beginnt er zu ahnen; er nimmt es mit Würde hin.“

Wir laden herzlich ein und wünschen gute Anregungen und einen spannenden Austausch.     

Anmeldung
15 Plätze frei