Herzlich willkommen im Cursillo-Haus St. Jakobus
OSTERN 2026
Nein, dieses Foto wurde nicht an Ostern aufgenommen, sondern an Weihnachten.
Im Friedhof Ulm-Mähringen –
nicht weit vom Jakobsweg entfernt.
Am Grabstein eines Kindes,
das weniger als ein Jahr leben durfte.
Ein berührendes Schicksal.
Denn manchmal liegen Weihnachten
und Ostern nahe beieinander.
Die Eltern des Kindes wollten lange keinen Grabstein: „Zu massiv, zu endgültig“, empfand Mutter Korinna.
Dann bekamen sie diese Idee geschenkt,
„die den leblosen Stein mit Leben füllte:
Die Kugelbahn hat von Anfang an dazu geführt, dass Kinder gerne mit am Grab waren. Unser älterer Sohn war zu dem Zeitpunkt auch noch Kindergartenkind. So hatten die Kinder bei jedem Friedhofbesuch eine Betätigung und mussten nicht nur betreten wie die Erwachsenen neben dem Grab stehen. Meist haben auch die Erwachsenen Kugeln rollen lassen, die zum Teil wieder unter Blumen gesucht werden mussten. Auch wenn man dazu mal ins Grab treten musste, war es immer stimmig und ich empfand es so, als ob Kilian Valentin Besuch bekommt, der mit ihm spielt. Ich mag diesen Ort, weil ich mich meinem Kind nahe fühle. Und das manchmal auch im Chaos, so wie es eben in einem unaufgeräumten Kinderzimmer auch mal aussieht. Ich habe Rituale am Grab: So streiche ich vor dem Gehen über die Rundung des Grabsteins, wie über den Kopf meines Kindes, nehme die Kälte oder auch die Wärme des Grabsteins wahr, wie die Kälte des toten Köpfchens bzw. die Wärme, als er noch gelebt hat. Mein letzter Blick geht immer zum Himmel, zwischen den Bäumen nach oben. In diese Richtung sind bei der Beerdigung die Luftballons geflogen. Wie gut tut der Blick zum Himmel mit einem positiven Wort oder Gedanken verbunden. Das Aufgreifen des Grabsteins in dieser Osterbotschaft ist für mich besonders schön. Denn dieses Jahr am 7. April, am Tag nach Ostermontag, ist es 18 Jahre her, dass Kilian Valentin gestorben ist. Das Grab ist nur auf 18 Jahre ausgelegt. Das heißt ich rechne damit, dass wir es zu diesem Zeitpunkt räumen müssen.“
Jakobs Traum von der Himmelsleiter (Gen 28,10) hilft Mutter Korinna, in lebendiger Beziehung zu bleiben: „Ich höre nicht auf, Gott darum zu bitten, mich seine Engel erkennen zu lassen, damit die Verbindung zu meinem Kind nicht abreißt, damit ich gut weiterleben kann und erkenne,
wohin mein Weg gehen soll.“
Möge Ostern, das Fest neuen Lebens, dieser und allen Familien Trost, Stärkung und Hoffnung schenken.
Die Gemeinschaft des Cursillo-Haus St. Jakobus wünscht Dir und Ihnen von Herzen frohe und segensreiche Ostern!
Liebe Pilgernde, liebe Gäste,
"Die Tür steht offen, mehr noch das Herz." (Augustinus)
Seit langem ist dieses Haus ein Ruhe- und Herzensort: einfach - offen - geistreich.
Herberge, Ort geistlicher Bildung und Begegnung, Zentrum für Pilgerbegleitung.
"Cursillo" bedeutet kleiner Kurs, ein seit 75 Jahren gewachsener Glaubenskurs.
Der Apostel und Heilige Jakobus der Ältere geht uns voraus, hilft und beschützt.
Auf unserem Weg im Leben durch Höhen und Tiefen.
Und in der Verkündigung der frohen Botschaft Jesu.
Die schlichte Hauskapelle birgt das Allerheiligste und den "Christus ohne Arme".
Der wunderbare Garten mit vielen Nischen beheimatet das "Cruz de Luz".
Hospitaleras (ehrenamtliche Gastgebende) empfangen Ankommende ab 15 Uhr.
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